Pétales et jardin de la nymphe Ancolie

1934

Max Ernst1891 Brühl – 1976 Paris
Es sind 28 Werke von Max Ernst online.
Es sind 1637 Malereien online.
Der Surrealist Max Ernst realisierte 1934 in Zürich ein grosses Wandbild für die Mascotte-Bar im Corso-Haus am Bellevue. Er hatte den Auftrag auf Vermittlung der Zürchers Architekturhistorikers Sigfried Giedion erhalten. Als das Gemälde in den späten 1950er-Jahren nicht mehr zum inzwischen angepassten Interieur der Bar passte, wurde es entfernt. Man löste das monumentale Bild vom Untergrund ab und übertrug es auf 18 Holzplatten, die daraufhin als Leihgabe im Kunsthaus Platz fanden. 1965 konnte das Gemälde mit privater Unterstützung erworben werden. 2007/09 wurde es von älteren Übermalungen befreit. Im Vorfeld der Platzierung im Chipperfieldbau wurden die Malschicht konsolidiert und die Retuschen erneuert. In der Kunsthaus-Erweiterung prangt es nun nicht in einem musealen Saal, sondern wie ursprünglich in einer Bar. Hier empfangen die Blütenköpfe der Akelei (deutsch für «Ancolie», eine Blumensorte, der seit dem Mittelalter eine aphrodisische Wirkung zugeschrieben wurde) und weitere belebte Wesen zwischen Tier und Pflanze die Besucher innen und Besucher auf ihrem Rundgang durch das Erweiterte Kunsthaus zu einer surrealistischen Erfrischung und Verzauberung.
Weitere Titel
Blütenblätter und Garten der Nymphe Akelei (Wandbild aus der Corso-Bar) Petals and the Garden of the Nymph Ancolie
Medium
Öl auf Putz, übertragen auf Holzplatten
Dimensionen
Bildmass: 415 x 531 cm
Inventarnummer
1965/0023
Creditline
Kunsthaus Zürich, 1965, Die Restaurierung wurde ermöglicht durch die Hans Imholz-Stiftung