Signatur/Inschrift
bez. u. l.: Paul Gaugin 1901
Werkverzeichnis
Wildenstein Gauguin 607
Provenienz
- Paul Gauguin (*1848 Paris, +1903 Atuona, Hiva Oa) (Künstler/-in)
- Verbleib unbekannt
- o.D. – 1913, Galerie Eugène Druet (Kunsthändler/-in), ParisListe des tableaux provenant de la succession Max Meirowsky, déposés au Musée d'art et d'histoire, Etat de conservation, unterzeichnet vom Nachlassverwalter und datiert vom 18.02.1950, Nr. 6, Archive Musée d'art et d'histoire, Geneva: «Gauguin, P., Nature morte, Aubergines, Huile sur toile, 66/75 cm, acquis en 1913 chez Druet, rue Royale, à Paris».
- 1913 – 1.12.1949, Max Meirowsky (*1866 Guttstadt, +1949 Genf) (Sammler/-in), Köln, Berlin & Genf, KaufListe, wie oben Fussnote 3. Nature morte: Auberginen, war eines von 13 Gemälden, die Max Meirowsky mitbrachte, als er Deutschland über Holland verließ und sich am 05.09.1939 in Genf niederließ, wo er am 01.12.1949 verstarb. Meirowskys Besitz des Gemäldes ist auch in AStEGB, Rechnung der Anstalt für Kunsthandel, Vaduz (Wildenstein & Co.), ausgestellt auf Emil Bührle am 24.10.1953, vermerkt; Brief von Daniel Wildenstein, New York, an Emil Bührle, 09.11.1953, mit einem zusätzlichen Stammbaum des Gemäldes (heute verloren).
- 1.12.1949 – mindestens bis 21.3.1952, Nachlass Max Meirowsky, NachlassListe, wie oben Fussnote 3: Die Gemälde aus dem Nachlass wurden vom Nachlassverwalter zwischen Februar 1950 und März 1952 im Musée d'art et d'histoire in Genf deponiert («reçu des tableaux en bon ordre ce 21 mars 1952»).
- Verbleib unbekannt
- o.D. – 6.11.1953, Galerie Wildenstein (Galerie), New York, NYRechnung, wie oben Fussnote 4.
- 6.11.1953 – 28.11.1956, Emil Georg Bührle (*1890 Pforzheim, +1956 Zürich) (Sammler/-in), Zürich, Kauf, 66.000 USDRechnung, wie oben Fussnote 4; Zahlungsauftrag von Emil Bührle an die Industrie- und Handelsbank, Zürich, 04.11.1953, über eine Zahlung von $ 25.000 an die Anstalt für Kunsthandel, Vaduz; Bestätigung der Zahlung von $ 25.000 an die Anstalt für Kunsthandel, Vaduz, von der Industrie- und Handelsbank, Zürich, an Emil Bührle, 06.11.1953: erworben im Tausch gegen ein Gemälde von Toulouse-Lautrec, La Buveuse d'absinthe (D.P307), das am 04.08.1953 von Wildenstein für $ 41.000, zuzüglich einer Überweisung von $ 25.000.
- 28.11.1956 – 1967, Nachlass Emil Bührle, Zürich, NachlassDie Kunstwerke, die 1960 nicht in die Stiftung Sammlung E.G. Bührle gelangten, wurden 1967 unter Emil Bührles Sohn Dr. Dieter Bührle und seiner Tochter Hortense Anda-Bührle aufgeteilt.
- 1967 – 9.11.2012, Dieter Bührle (*1921 Ilsenburg, +2012 Zollikon), Zürich, NachlassSohn von Emil Bührle und 1960, zusammen mit seiner Mutter Charlotte Bührle-Schalk und seiner Schwester Hortense (Anda-)Bührle, einer der drei Gründer der Stiftung Sammlung E.G. Bührle, deren Stiftungsrat er von 1960 bis 2012 angehörte.
- ab 9.11.2012, Stiftung Sammlung E.G. Bührle (Sammler/-in), Zürich, Nachlass, Inv. Nr. 178
- ab 2021, Zürcher Kunstgesellschaft | Kunsthaus Zürich (Museum), Zürich, Leihgabe
Zur Provenienz
Die Herkunftsgeschichte dieses Werks wird zurzeit am Kunsthaus Zürich erforscht. Die neuen Erkenntnisse dieser Recherche werden hier veröffentlicht.
Recherchestand 31.12.2021
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Literatur (allgemein)
- Die Sammlung Emil Bührle. Geschichte, Gesamtkatalog und 70 Meisterwerke, hrsg. vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA), München: Hirmer, 2021, No. 328, S. 272 (ill.).
- Sammlung Emil G. Bührle. Festschrift zu Ehren von Emil G. Bührle zur Eröffnung des Kunsthaus-Neubaus und Katalog der Sammlung Emil G. Bührle, hrsg. von Kunsthaus Zürich, Sammlungskatalog Kunsthaus Zürich, Zürich, 1958, No. 252, S. 143.